Der serielle Port kann minimal konfiguriert werden. Dies geschieht wiederum über den Gerätemanager bzw. die Systemsteuerung oder aber durch Einstellungen in den Kommunikationsprogrammen. Unter dem alten MS-DOS dient der MODE-Befehl der Einstellung der seriellen Ports. Die Parameter selbst sind nicht besonders wichtig, wichtig ist vor allem, dass an beiden Rechnern dieselben Einstellungen gewählt werden. Folgende Einstellungen sind empfehlenswert: 8 Bit, 1 Stopbit, keine Parität. Die wichtigste Einstellung ist die Geschwindigkeit. Bei älteren Ports ohne den Baustein UART 16550 liegt die maximal mögliche Geschwindigkeit in aller Regel bei 19'200 baud (oft auch bit/sek, was allerdings nicht ganz richtig ist) oder tiefer. Bei modernen seriellen Ports mit modernen Betriebssystemen sind Geschwindigkeiten von 115'200 baud und höher möglich. Zum Testen empfiehlt es sich, einmal mit der Geschwindigkeit 9'600 Baud zu versuchen. Dies war früher die Standard-Geschwindigkeit, mit der z. B. heute noch die meisten Faxgeräte oder aber auch Datenübertragung unter dem Mobiltelephonsystem GSM laufen! Wenn es bei dieser Geschwindigkeit klappt, dann sollte einem Versuch mit der höchsten Geschwindigkeit, die beide Rechner unterstützen, nichts im Wege stehen. Wenn es bei dieser höchsten Geschwindigkeit nicht klappt, dann muss solange mit der jeweils nächstniedrigen Geschwindigkeit versucht werden, bis wieder eine Verbindung zustande kommt. Übrigens können auch Rechner verschiedener Systeme auf diesem Weg kommunizieren, es ist also möglich, einen IBM-kompatiblen Rechner mit einem Mac, einem Amiga oder Atari zu verbinden. Allerdings wird dabei oft nicht die maximale Geschwindigkeit erreicht.