Ja, es gibt noch mehr Möglichkeiten, wie sich zwei PCs verbinden lassen. Diese sind jedoch entweder wenig verbreitet und daher meist auch teuer oder unpraktisch, kompliziert und wenig leistungsfähig. Z. B. lassen sich Daten zwischen zwei PCs notfalls auch so austauschen, dass man erst den einen ans Internet anbindet, die Daten als e-Mail an sich selbst schickt und den PC nun ausschaltet, danach den andern PC ans Internet anbindet (Modem umstöpseln) und die e-Mail mit den Daten abruft. Das ist eine Methode, die aber nur in Notfällen sinnvoll ist, wenn z. B. zwei PCs anders gar nicht verbunden werden können. Statt herkömmlicher Netzwerkkabel kann man auch einen Lichtwellenleiter verwenden, bloss ist dies bei nur zwei PCs nicht sinnvoll und sehr teuer. Statt einer normalen Funkverbindung kann man auch eine Richtfunkverbindung installieren oder über CB-Funk eine Verbindung mit dem »Packet Radio Protocol« (im Prinzip übrigens dasselbe wie GPRS bei Mobiltelephonie) herstellen, was aber nur in besonderen Fällen oder für besondere Anwendungen sinnvoll ist. Auch Verbindungen mit Laserstrahlen als Übertragungsmedium kommen heute in Betracht. Ein findiger Kopf hat sogar eine Methode ausgetüftelt, wie sich PCs über das MIDI-Interface der Soundkarte verbinden lassen. Oder es gibt Spezialkabel, die z. B. einen USB-Anschluss mit einem parallelen Port verbinden. Alle diese besonderen Lösungen sind aber nur in bestimmten Fällen sinnvoll, wenn andere Möglichkeiten nicht funktionieren oder bestimmte Sonderfunktionen bzw. spezielle Anforderungen erfüllt werden müssen. Am ehesten kommt ein Spezialkabel in Frage, das USB-Anschlüsse mit herkömmlichen seriellen oder parallelen Anschlüssen verbindet, wenn z. B. ein modernes Notebook nur USB-Anschlüsse zur Verfügung stellt und mit einem älteren PC verbunden werden soll, der keinen USB-Anschluss besitzt. Solche USB-Sepzialkabel sind jedoch immer wesentlich teurer als Kabel, die zwei gleiche Anschlüsse verbinden.