Moderne Rechner haben meist zwei USB-Anschlüsse oder auch Firewire-Anschlüsse. Mit einer Verbindung über diese Anschlüsse lassen sich Verbindungen zwischen zwei oder auch mehr Rechnern relativ billig, einfach und erst noch mit hoher Geschwindigkeit einrichten. Es gibt heute Kabel für beide Verbindungstypen, die sich in zwei Gruppen einteilen lassen: Es gibt einerseits Link-Kabel, anderseits Netzwerkkabel. Link-Kabel verbinden ausschliesslich zwei Rechner miteinander, genau wie ein Nullmodemkabel, ein Laplink-Kabel oder ein Crossover-Netzwerkkabel. Diese Kabel sind ebenfalls gekreuzte Kabel, die in der Mitte eine Schaltbox eingebaut haben, die die Verschaltung zwischen zwei Rechnern vornimmt. Die Netzwerkkabel dagegen sind für den Anschluss von Rechnern in Serie oder an einen Hub gedacht. Diese Kabel werden also entweder vom Anschluss des ersten Rechners an den ersten Anschluss des zweiten Rechners, vom zweiten Anschluss des zweiten Rechners an den ersten Anschluss des dritten usw. oder aber von einem Anschluss jedes Rechners zu einem Hub geführt. Der Hub ist ein Gerät gleich einem Hub in einem normalen Netzwerk, nur eben eigens für USB oder Firewire ausgelegt. Es braucht ausser den richtigen Kabeln und ggf. dem Hub keine weiteren Installationen, und die Geschwindigkeiten sollen laut Herstellerangaben bei USB zwischen 5 und 8 Megabit/sek betragen, bei Firewire bis zu 400 Mbit/sek. Das ist deutlich mehr als bei den herkömmlichen seriellen und parallelen Verbindungen und erreicht annähernd die Geschwindigkeit einer langsam Netzwerkverbindung bzw. kann diese im Fall von Firewire sogar übertreffen. Für das Verbinden zweier Rechner in einem Bureau, zu Hause oder zum Anbinden eines Notebooks an einen stationären Rechner ist dies also nahezu ideal.