USB und Firewire sind noch zu jung, als dass es dazu bereits leicht aufzutreibende Literatur und ausreichend Erfahrungswerte gäbe. Die neuen Verbindungsmöglichkeiten sind daher noch schlecht dokumentiert, über Probleme und ihre Lösung ist also wenig bekannt. Im Prinzip sollten diese Verbindungen, weil sie technisch eigens dafür ausgelegt sind, betriebssicher, selbstkonfigurierend und weitestgehend »idiotensicher« sein. Einige Probleme sind dennoch bekannt: In älteren Rechnern ist die USB- bzw. Firewire-Installation nicht immer ganz vollständig. USB und Firewire sollten z. B. auch externe Geräte mit Strom versorgen können, doch bei älteren Geräten, nachträglichem Einbau oder auch Notebooks funktioniert das nicht immer. Ein nachträglicher Einbau von USB- oder Firewire-Karten - für Notebooks auch als PCMCIA-Karten - ist möglich, nur fehlen dann oft gewisse Sonderfunktionen, für die ein direkter Anschluss ans Mainboard des Computers nötig ist. Eine Unterstützung durch das Betriebssystem liegt für USB erst ab Windows 95 OSR 2.1 vor, noch nicht in OSR 2 (das Update von Windows 95 OSR 2 auf OSR 2.1 ist übrigens schwer erhältlich, es empfiehlt sich - auch aus allgemeinen Gründen - ein Update auf Windows 98 SE), vollständig funktioniert sie aber erst ab Windows 98 SE. Firewire setzt mindestens Windows 98 SE voraus. Mac-Rechner mit neuerem OS unterstützen USB vollständig. Das bedeutet nun, dass z. B. eine Digitalkamera oder auch ein Scanner bei einem älteren Rechner mit nachträglich eingebauter USB-Karte und Windows 95 OSR 2.1 zwar läuft, eine Rechnerverbindung über USB-Kabel hingegen sehr wahrscheinlich nicht. Normalerweise erkennen die Betriebssysteme nach dem Anstecken eines USB-Kabels das angeschlossene Gerät selbst und starten die notwendigen Programme und Treiber automatisch, manchmal schlägt dies jedoch auch fehl, und eine Erkennung von Hand ist erforderlich.