Die meisten Kabelverbindungen funktionieren nach dem Crossover-Prinzip.
D. h. dass die Adern des Kabels, die auf der einen Seite aus
dem PC hinausführen, mit den Adern verbunden werden müssen,
die auf der andern Seite in den PC hineinführen, und umgekehrt.
Bei einer seriellen Verbindung muss z. B. die Leitung, die am
einen PC für Senden zuständig ist, mit dem Anschluss verbunden
werden, der beim andern PC für Empfangen zuständig ist. Dabei
überkreuzen sich die Leitungen für Senden 1->2 und Senden
1<-2 im Kabel. Normale Kabel, die z. B. einen Drucker oder
ein Modem mit dem PC verbinden, sind hingegen anders verdrahtet.
In ihnen überkreuzen sich die Leitungen nicht, weil die Eingänge
der Drucker, Scanner, Modems usw. bereits die erforderliche Verschaltung
enthalten. Deshalb dürfen normale Kabel für die Anbindung
von Modems, Druckern, Scannern, externen Festplatten, Plottern,
ZIP-Laufwerken usw. nie für die Verbindung zweier PCs miteinander
verwendet werden. Im schlimmsten Fall werden sonst beide PCs
ruiniert! Immer müssen besondere gekreuzte Kabel verwendet
werden.
Anstecken und abziehen sollte man die Kabel immer nur, wenn beide PCs und alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet sind. Nur USB- und Firewire-Anschlüsse sind so ausgelegt, dass sie auch im laufenden Betrieb gefahrlos verbunden oder getrennt werden können. Ebenfalls beachten sollte man, dass kleine Beschädigungen der Kabel durch Knicken, unsachgemässe Behandlung u. dgl. die Qualität der Übertragung und somit auch die Geschwindigkeit beeinträchtigen können.